Die Engstelle zwischen dem Gebäude Wannweiler Str. 11 und der Volkshochschule führt im Hochwasserfall zu Rückstau. Durch den Einstau des Wassers an dieser Stelle kommt es zu Ausuferungen der Echaz auf Höhe der Rathausbrücke. Um die Engstelle zu beseitigen, wurde bereits 2025 das Geschäftsgebäude Wannweiler Str. 11 abgebrochen, noch abzubrechen sind der Anbau der Volkshochschule sowie die Garage Im Wasen 14. Die Echaz wird von einer Breite mit 7 m auf ca. 15 m auf geweitet und der Abflussquerschnitt somit verbessert. Das führt zu einer deutlichen Wasserspiegellagenabsenkung, sodass Ausuferungen bei einem hundertjährlichen Hochwasserereignis verhindert werden können. Im Bereich der Rathausbrücke werden beidseitig die bestehenden Ufermauern erhöht und im Bereich der Aufweitung neue Ufermauern mit einer ausreichenden Höhe zum Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis errichtet. Rechtsufrig wird vor der Mauer ein naturnahes Ufer angelegt, um die Ökologie zu verbessern.
Unterhalb der Engstelle ist die Errichtung einer kleinen Schutzmauer bis zur Linkskurve der Echaz mit einer Länge von ca. 120 m erforderlich. Dieses Schutzmauer wird als ein- zweireihiger Steinsatz mit einer maximalen Höhe von etwa 70 cm ausgebildet.
Ab Januar 2027 werden die weiteren Gebäudeteile (Anbau VHS und Garage Im Wasen 14) abgebrochen, der Zehntscheuersteg temporär ausgehoben und ab Mitte Mai 2027 startet der Gewässerausbau mit dem Rückbau der Ufermauern und dem Neubau der Hochwasserschutzmauern. Die arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2028 andauern.
Erforderliche Abbrüche
Fertigstellung Bohrpfahlwand