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Impressionen aus Reutlingen
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Unser Ziel ist klar:
Das Beste für Wasser

Monitoring Hochwasser, Starkregen und Betriebspunkte

Die Stadtentwässerung Reutlingen unterhält mehr als 100 Betriebspunkte wie Einlaufgitter und Rückhaltebecken im Stadtgebiet. Die Einläufe von Gräben und Gewässern in verdolte Bereiche werden durch ein Gitter geschützt, damit keine großen Materialien in die Verdolungen gespült werden. Die Betriebspunkte werden im regelmäßigen Turnus angefahren und bei Bedarf wird festhängendes Material (wie zum Beispiel Äste und Laub) am Gitter entfernt. Somit soll ein freier Einlauf in die verdolten Gewässerabschnitte und in die Regenwasserkanäle gewährleistet werden. Aufgrund der Vielzahl an Einlaufgittern im gesamten Stadtgebiet ist eine Bedarfsreinigung nicht möglich.

Insbesondere bei den immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen im Sommer ist ein freier Einlauf des Oberflächenwassers in die Einlaufgitter von großer Bedeutung. Bei einem durch Material zugesetzten Gitter kann das anfallende Oberflächenwasser nicht mehr richtig abfließen und es bildet sich ein Rückstau, welcher zu starken Überschwemmungen führen kann.

Damit die SER die Betriebspunkte gut überwachen kann, werden alle relevanten Betriebspunkte im Stadtgebiet Reutlingen mit einer Messtechnik ausgestattet. Der Großteil der Betriebspunkte erhält eine Kamera, welche alle drei Stunden tagsüber ein Bild macht und an einen Server sendet.

Monitoring Betriebspunkt/Einlaufgitter

Somit kann die SER sehen, wenn ein Gitter zugesetzt ist. Die Kameras sind dabei so installiert, dass diese nur das Einlaufgitter selbst erfassen, umliegende Bereiche werden nicht aufgenommen.

Beispielbilder von der Kameraufnahme. Es ist kein Straßenraum sichtbar, sondern nur das Einlaufgitter.

Einige Betriebspunkte werden zudem mit einem Ultraschallsensor zur Erfassung des Wasserstandes ausgerüstet. Dieser Sensor misst die Wasseroberfläche und sendet den Wert alle 3-4 Minuten in Echtzeit an einen Server.

Monitoring Pegel/Brücke

Die SER kann somit den vorhandenen Wasserstand sowie den Zustand des Gitters visuell über ein Bild erfassen. Bei steigendem Wasserstand beziehungsweise einem zugesetzten Einlaufgitter kann die SER direkt betroffene Gebiete anfahren und eine schnelle Reinigung veranlassen und bei Starkregen/Hochwasser Maßnahmen einleiten. Zudem hat die SER alle weiteren im Hochwasser- und Starkregenfall relevanten Fakten (zum Beispiel Niederschlagsgeschehen und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes) über die Plattform Flutinformations- und Warnsystem (FLIWAS) im Blick. Durch die kombinierte Betrachtung all dieser Informationen ist es möglich, im Hochwasser- und Starkregenfall gezielter zu agieren.

Lageplan mit den Monitoring-Standorten

Der Lageplan zeigt die Standorte, an denen geplant ist, Einlaufgitter und Pegel durch das Monitoring zu überwachen. Bis Juni 2021 sollen alle Monitoring-Standorte in Betrieb sein.

Wenn Fragen hierzu sind, wenden Sie sich gerne jederzeit an die SER.


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