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TIP-Verfahren hält Lärm, Beeinträchtigung und Umwelteingriff bei Kanalerneuerung gering


Die Vorteile des TIP-Verfahrens sind unter anderem die lange Nutzungsdauer von ca. 70 bis 100 Jahren, sowie die schnelle Durchführbarkeit und geringe Beeinträchtigung von Mensch und Umwelt. Das Verfahren ist zudem auch einsetzbar bei massiven Schädigungen oder Deformationen des Altkanals. Dabei wird nur minimalinvasiv gearbeitet und ein Aufgraben der Rohrtrasse ist nicht mehr notwendig. Dies schützt erhaltenswerte Oberflächen.

Durch das TIP-Verfahren verkürzt sich die Bauzeit. Der Verkehr wird dadurch weniger beeinträchtigt. Gleichzeitig muss weniger Erde ausgehoben und entsorgt werden und den Bürgerinnen und Bürgern wird weniger Belästigung durch Baulärm und Schmutz zugemutet.

Aktuell wird die Erneuerungstechnik im Eninger Weg, der Osianderstraße (Degerschlacht) und der Württemberger Straße (Rommelsbach) angewendet. Kurz vor Abschluss der Maßnahmen lief bisher alles nach Plan.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 270.000 Euro

Projektleiter Jakob Braun: „Bisher wurden alle Erwartungen in das TIP-Verfahren voll erfüllt. Deshalb planen wir auch in Zukunft an geeigneten Abschnitten die Kanalerneuerung mit dieser Technik umzusetzen.“